Pressespiegel

 
Pressemitteilung (19.04.2021)

Der schönste Arbeitsplatz in der Region

Garten- und Landschaftsbauer der Caritas schafften an der Untermosel Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzen.

Es war ein sehr herausfordernder Arbeitseinsatz für die Garten- und Landschaftsbauer der CarMen GmbH, der Beschäftigungsgesellschaft des Caritasverbandes Koblenz. Fünf Mitarbeiter schafften im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Mayen-Koblenz in brachliegenden Weinbergen an der Untermosel neue Lebensräume für die Natur. An diesem Vormittag waren die Männer mit dem grünen Daumen an einem Steilhang hoch über Alken aktiv. Motorsägen knatterten, Freischneider surrten, für den traumhaftem Blick auf die Burg Thurant und die Mosel mit den gegenüberliegenden Höhen des Maifeldes hatten die Landschaftsbauer in diesen Momenten keine Muße.

"Die Arbeit verlangte von unserem Team absoluten körperlichen Einsatz und höchste Konzentration", berichtete Fachanleiter Rainer Kern, nachdem er in einem Hang unterhalb der Wallfahrtskirche Bleidenberg mit der Motorsäge sperrige Büsche und knochige Baumreste zerkleinert hatte. "Sicherheit hatte absolute Priorität, bei diesem Gefälle konnte jede Unachtsamkeit verheerende Folgen haben." Die Fahrzeuge mit den Arbeitsmaterialen mussten weit unterhalb der bearbeiteten Flächen abgestellt werden, sodass bereits der morgendliche Aufstieg mit Motorsägen, Spitzhacken, Baumscheren und Freischneidern den Caritas-Mitarbeitern einiges abverlangte.

Über einen Zeitraum von mehreren Wochen stellte das Team knapp 13.000 qm zugewucherte Weinberghänge zwischen Dieblich und Alken frei. Aufgrund der Steillagen konnten keine großen Maschinen zum Einsatz kommen. Die Flächen wurden motormanuell, sprich von Hand, bearbeitet. Teilweise mussten in den Gebieten auch Totholzhaufen mit kleingesägten Ästen und Stämmen kontrolliert abgebrannt werden, weil ein Abtransport nicht möglich war.

Ziel der Renaturierungsmaßahme war die Schaffung neuer Lebensräume für gefährdete Tiere und Pflanzen. Die Steilhänge mit ihren besonderen klimatischen Bedingungen bieten optimale Voraussetzungen für ein nachhaltiges Biotopmosaik aus Gehölzen, Wäldern, Trockenmauern und Freiflächen - ein perfekter Lebensraum für seltene Vögel, Reptilien und Pflanzen. "Teamarbeit wird bei uns großgeschrieben", ergänzte Caritas-Mitarbeiter Rainer Kern. "Das Ziel der Maßnahme war für uns eine große Motivation. Es war ein schönes Gefühl, Tag für Tag den Fortschritt zu erleben."

 

Alle Arbeiten wurden planmäßig im Sinne des Naturschutzgesetztes beendet, um Flora und Fauna die vorgeschriebenen Ruhezeiten zu ermöglichen. "Die Arbeit war körperlich sehr anstrengend, sodass wir alle abends gut schliefen", grinste Fachanleiter Rainer Kern, als er nach Feierabend mit dem Team die Arbeitsaufträge für die kommenden Tage besprach. "Es war aber gleichzeitig der schönste Arbeitsplatz in der Region. Schließlich kommen viele Menschen von weit her, um diese traumhafte Natur und dieses Panorama zu genießen."

CarMen - Gala 1 

Teamarbeit wird großgeschrieben bei den Caritas-Männern mit dem grünen Daumen.Foto: Marco Wagner

CarMen - Gala 6

Arbeiten vor der traumhaften Kulisse der Burg Thurant: Über einen Zeitraum von mehreren Wochen stellte das Team knapp 13.000 qm Weinberghänge zwischen Dieblich und Alken frei.Foto: Marco Wagner

 

 

Pressemitteilung 

Selbstverständliche Hilfe erfolgt langfristig

CarMen gem. GmbH aus Koblenz unterstützt integrative Kita St. Hildegard in Bachem.

Nach der verheerenden Flutkatastrophe ist die Unterstützung durch viel helfende Hände nach wie vor überwältigend. Neben den professionellen Rettungs- und Einsatzkräften leisten unzählige Freiwillige eine unglaubliche Unterstützungsarbeit.

Auch aus dem Caritasverband Koblenz sind Mitarbeitende als ehrenamtliche Helfer aktiv und helfen von Mensch zu Mensch. Darüber hinaus ist eine tatkräftige Gruppe des Inklusionsbetriebes CarMen gem. GmbH regelmäßig im Ahrtal im Einsatz: Garten- und Landschaftsgärtner, Mitarbeitende der Fahrradwerkstatt und der Haus- und Gebäudereinigung sowie Teilnehmende in Arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. "Für uns war es selbstverständlich, sofort unsere Hilfe anzubieten", sagt CarMen-Geschäftsführer Hermann Trapp. "Durch den engen Kontakt mit dem Caritasverband in Ahrweiler kristallisierte sich schnell eine ganz konkrete Unterstützungsmöglichkeit heraus."

Ziel ist eine Zukunftsperspektive für integrative Kita

Gemeinsam mit den Kita-Mitarbeitenden und anderen Helfern beseitigte das Koblenzer CarMen-Team Schäden und koordinierte Aufräumarbeiten in der integrativen Kita St. Hildegard im Stadtteil Bachem. Bis zur Flutkatastrophe wurden hier täglich 54 Kinder betreut. Die Kita unter Trägerschaft des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr liegt direkt an der Ahr und wurde von den Wassermassen komplett verwüstet. "Dieser Einsatz an einem Ort, an dem kürzlich noch Kinder spielten und lachten, Lebensfreude pur herrschte, geht schon an die Nieren", sagt CarMen-Mitarbeiter Oliver Mogk. "Das Gemeinschaftsgefühl unter allen engagierten Menschen ist unbeschreiblich - Betroffene und Helfer arbeiten Hand in Hand."
Das eingeschossige Gebäude wurde bis kurz unterhalb der Decke vom Hochwasser geflutet. Die fleißigen Helfer sorgten dafür, dass die Kita vom Schlamm befreit werden konnte, der ca. 30 cm hoch in allen Räumen stand. Tonnenweise wurden Elektrogeräte, Möbel, Spielsachen, Turngeräte oder Bodenbeläge ausgeräumt. Das komplette Inventar wurde durch das Gemisch aus Abwasser, Fäkalien, Schlamm und Heizöl unbrauchbar und türmt sich nun als riesiger Müllhaufen vor der Kita.

"Die Erlebnisse machen einen sprachlos und demütig", ergänzt Hermann Trapp. "Es war nicht der letzte Einsatz in der Kita. Wir möchten gerne als eine Art Pate aktiv sein, um den Kindern, Eltern und Mitarbeitenden vor Ort langfristig zur Seite zu stehen."

Pause am zerstörten Ahrufer: Für die Koblenzer Caritas-Gruppe war es ein selbstverständlicher Unterstützungseinsatz, der den Helfern nicht nur körperlich alles abverlangte.Foto: CarMen gem. GmbH

 

 

 CarMen - Kita Bachem 4

 

PRESSEMITTEILUNG (09.02.2021)

Pandemie als „Stromfresser“

Caritas-Stromspar-Check entlastet Haushalte mit geringem Budget und schont die Umwelt.

Energiesparlampen, Durchlaufbegrenzer für den Wasserhahn oder abschaltbare Steckerleisten: Freudestrahlend nahm Petra M. (Name geändert) energiesparende Soforthilfen aus den Händen von Caritas-Mitarbeiter Thomas Gay in Empfang. Thomas Gay ist ausgebildeter Serviceberater für Energie- und Wasserspartechnik bei der CarMen gem. GmbH, der Beschäftigungsgesellschaft des Caritasverbandes Koblenz.

An bundesweit 100 Standorten sind die "Stromspar-Berater" der Caritas im Einsatz. Der Stromspar-Check ist ein Kooperations- und absolutes Vorzeigeprojekt des Deutschen Caritasverbandes, der Energie- und Klimaagenturen sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. "Das Projekt läuft bereits seit Anfang 2009", erklärt CarMen-Geschäftsführer Hermann Trapp. "Teilnahmeberechtigt sind alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen, ebenso Rentner mit kleinem Einkommen."

Einsparpotentiale beim Stromverbrauch nutzen

Die Serviceberater der Caritas führen bei einem ersten Hausbesuch eine Bestandsaufnahme sowie eine Analyse des Verbraucherverhaltens durch. Beim zweiten Besuch erteilen sie anhand eines Mess- und Auswertungsprotokolls qualifizierte Ratschläge zum Stromsparen und händigen Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, TV-Abschalter und andere Geräte aus. Diese kostenlosen Soforthilfen können einen Wert von bis zu 70 Euro haben.

Neue Beratungsformate auch beim Stromspar-Check
Pandemie-bedingt können die Hausbesuche aktuell nur in absoluten Notfällen stattfinden, z. B. bei einer drohenden Sperrung. Unermüdlich informieren die Energieexperten des Caritasverbandes Koblenz per Telefon oder Online-Beratung. "Bereits kleine Tipps können eine große Wirkung bzw. Energieeinsparung erreichen", sagt Thomas Gay. "Das betrifft sowohl den persönlichen, bewussteren Umgang als auch die Veränderung durch technische Hilfsmittel."

Darüber hinaus verschärft die Pandemie zusätzlich das Problem der Energiekosten, insbesondere für Haushalte mit geringem Budget. Arbeitsplatzverlust oder Kurzarbeit sorgen für finanzielle Notlagen. Gleichzeitig steigt der Energieverbrauch, weil die Menschen mehr Zeit zuhause verbringen. Darüber hinaus sorgen Kinder im Homeschooling für erhöhte Verbräuche durch den dauerhaften Einsatz digitaler Geräte. "Dank des Stromspar-Checks bekamen wir viele nützliche Tipps", erzählt Petra M. "In Kombination mit den eingebauten technischen Soforthilfen sparen wir zukünftig pro Jahr ca. 240 Euro."

Beeindruckende Zahlen
Der Stromspar-Check unterstützt nicht nur Haushalte mit geringem Budget, sondern ist gleichzeitig ein vorbildliches Projekt mit enormer Nachhaltigkeit im Bereich der Umwelt- und Ressourcenschonung. Die Gesamtzahlen in Koblenz und Umgebung sprechen für sich: Bis Ende Januar 2021 profitierten bereits 2.516 Haushalte von dem kostenlosen Check. Jährlich werden 1.461.000 KWh Strom, 990.000 kg CO2 sowie 48,5 Mio. Liter Wasser eingespart. Darüber hinaus wurden in den teilnehmenden Haushalten Soforthilfen im Wert von ca. 172.000 Euro eingebaut.

 

Stromspar-Check 3 

 

Rhein-Zeitung
vom 30.12.17

Energietipps helfen, viel Geld zu sparen

125 Euro Stromkosten hat Daniela Müßig im Monat - und dann wurde noch eine fette Nachzahlung fällig. Das wird im kommenden Jahr anders aussehen. Denn das JobCenter hat der 29-Jährigen von der Karthause einen Stromspar-Check vermittelt, als sie wegen eines Darlehens für die Nachzahlung angefragt hat. Rund 400 Euro Stromkosten kann die bald sechsköpfige Familie nun im Jahr einsparen, sind Günther Geiger und Sascha Kelschenbach überzeugt. Die beiden, die als Stromspar-Checker unterwegs sind, sind Mitarbeiter der CarMen, eines Tochterunternemens des Caritasverbandes Koblenz.

Ein richtig großer Batzen bei Daniela Müßig, ihrem Lebensgefärten und den drei Kindern (sieben, fünf und drei Jahre alt) war ein uralter Gefrierschrank, den die Familie vor ein paar Jahren geschenkt bekommen hatte. Das fiel den beiden Stromspar-Checkern gleich ins Auge, als sie die Bestandsaufnahme machten. Das ist das erste, was Kelschenbach und Geiger bei ihrem ersten Termin machen, beschreiben sie: Es wird aufgelistet, wie groß die Wohnung ist, wie viele Personen hier wohnen, wie die Ausstattung mit Waschmaschine und eventuell Trockner ist, was für Kühlgeräte es gibt, wie die Lebensgewohnheiten der Bewohner sind, ob noch alte Glühbirnen verwendet werden, wie das warme Wasser gemacht wird. Sehr oft läuft das nämlich in Koblenz über Strom, berichtet Günther Geiger.
Vernünftiger wäre es sicher in vielen Fällen, das an eine Etagenheizung zu koppeln - aber da diese Investition der Vermieter tätigen müsste, der aber die Stromkosten ja nicht zahlen muss, passiert meistens nichts. "Dem Vermieter ist es ja dann egal, dass eine Kilowattstunde Strom 28, Gas aber nur 6 Cent kostet" sagt Sascha Kelschenbach. Ein großer Faktor ist oft auch ein alter Trockner. Aber nicht alle Familien haben die Möglichkeit, ihre Wäsche auf Ständern aufzuhängen.

An diesen grundlegenden Dingen können die Stromspar-Checker, die mehr als 200 Überprüfungen im Jahr machen, auch nichts ändern. An anderen schon. Zum Beispiel an den Glühbirnen: Bei ihrem zweiten Besuch bei Daniela Müßig bringen sie dann neue, energiesparende Birnen mit und schrauben sie auch ein. Rund 70 Euro Budget können sie pro Haushalt ausgeben, finanziert wird das Ganze durch den Deutschen Caritasverband, das Bundesministerium für Umwelt und die Energieagentur. Jeder, der Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld bekommt, kann diesen Service kostenlos in Anspruch nehmen.

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RheinZeitung
vom 08.12.17

Kühlschrank zum 2000. Stromspar-Check
Vorzeigeprojekt spart Energie und entlastet einkommensschwache Haushalte

Stromspar-Checker, Kooperationspartner, Sponsoren und Vertreter der Kommunen und der Jobcenter bei der Feierstunde im Koblenzer evm-Kundenzentrum
Koblenz - Freudestrahlend nahm Familie Müßig aus Koblenz einen neuen umweltfreundlichen Kühlschrank in Empfang. Die vierköpfige Familie war der 2000. Koblenzer Haushalt, der den Stromspar-Check nutzte, ein bundesweites Vorzeigeprojekt des Deutschen Caritasverbandes, der Energie- und Klimaagenturen sowie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

„Das Projekt läuft bereits seit Anfang 2009“, erklärt Hermann Trapp von der "Caritas für Menschen in Beschäftigung gGmbH" (CarMen). „Teilnahmeberechtigt sind alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen.“

Die speziell geschulten Serviceberater für Energie- und Wasserspartechnik führen beim ersten Hausbesuch eine Bestandsaufnahme sowie eine Analyse des Verbraucherverhaltens durch. Beim zweiten Besuch erteilen sie anhand eines Mess- und Auswertungsprotokolls qualifizierte Ratschläge zum Stromsparen und händigen Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten, TV-Abschalter und andere Geräte aus. Diese kostenlosen Soforthilfen können einen Wert von bis zu 72 Euro haben.

Zum besonderen Anlass des 2000. Stromspar-Checks gab es eine kleine Feierstunde im Kundenzentrum der evm in der Koblenzer Schlossstraße, zu der auch Kooperationspartner, Sponsoren sowie Vertreter der Kommunen und der Jobcenter eingeladen waren.

„Der Stromspar-Check ist ein vorbildliches Projekt mit enormer Nachhaltigkeit“, betonte Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. „Die Besonderheit ist, dass neben dem Aspekt des Umweltschutzes insbesondere Haushalte mit geringem Budget unterstützt werden.“

Dank der Unterstützung durch die evm, die Firma Daffertshofer und die CarMen gGmbH steht in der Küche von Familie Müßig ab sofort eine neue Kühl-Gefrierkombination. „Durch den Stromspar-Check bekamen wir viele nützliche Tipps“, strahlt Daniela Müßig. „Mit den eingebauten Energiesparlampen und vor allem dank des neuen Kühlschranks sparen wir pro Jahr ca. 420 Euro.“ Als weiteres Bonbon erhielt die Familie einen 100-Euro-Gutschein von book-n-drive, einem innovativen Car-Sharing-Unternehmen.

Auch die Gesamtzahlen seit Projektbeginn können sich mehr als sehen lassen. In Koblenz und Umgebung werden nun jährlich 1.078.500 KWh Strom, 700.000 kg CO2 sowie 28,5 Mio. Liter Wasser eingespart. Darüber hinaus wurden in den teilnehmenden Haushalten Soforthilfen im Wert von ca. 145.000 Euro eingebaut.

„Wir hoffen, dass auch weiterhin viele Bürger den Stromspar-Check nutzen", resümiert Hermann Trapp. „Schließlich konnte jeder teilnehmende Haushalt im Schnitt 191 Euro pro Jahr an Strom- und Wasserkosten einsparen."

Weitere Informationen gibt es bei CarMen gGmbH, Hermann Trapp, Im Acker 23, 56072 Koblenz, Tel.: 0261 91160-11, E-Mail: trapp(at)carmenggmbh.de und im Internet unter www.stromspar-check.de

RheinZeitung
vom 18.11.2016

Durchschnittlich 187 Euro pro Jahr konnten eingespart werden
Vorzeigeprojekt spart Geld und schont die Umwelt - EVM unterstützt Caritas Stromspar-Check

Seit Anfang 2009 bietet die CarMen, ein Tochterunternehmen des Caritasverbandes Koblenz, mit großem Erfolg einen kostenlosen Stromspar-Check für einkommensschwache Haushalte an. "Bis Ende Oktober nutzten bereits 1860 Haushalte in Koblenz und Umgebung den kostenlosen Check, um ihren Stromverbrauch auf Herz und Nieren prüfen zu lassen." erläutert Caritasdirektorin Martina Best-Liesenfeld. ...

Nun durfte sich die Firma CarMen über eine großzügige Spende der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) in Höhe von 1500 Euro freuen.

"Der Stromspar-Check ist ein vorbildliches Projekt mit enormer Nachhaltigkeit." betonte Christian Schröder, Unternehmenssprecher der EVM. "Die Besonderheit ist, dass neben dem Aspekt des Umweltschutzes insbesondere Haushalte mit geringem Budget unterstützt werden."

 

 RZ 18 11 16

RheinZeitung
vom 07.10.16

Männer beweisen grünen Daumen
CarMen gGmbH bietet Perspektive am Arbeitsmarkt - Kooperation mit JobCenter

Sie säubern Bachläufe oder bringen Wanderwege auf Vordermann: Jürgen K. war längere Zeit arbeitslos und zuletzt im Rahmen im Rahmen einer sogenannten Arbeitsgwelegenheit bei der CarMen gGmbH (Caritas für Menschen in Beschäftigung) tätig.
Er ist einer von zurzeit elf Teilnehmern in Arbeitsgelegenheiten oder im Rahmen der "Sozialen Teilhabe", die in Kooperation mit dem JobCenter Mayen-Koblenz in dem Grünpflegeprojekt der CarMen gGmbH aktiv sind.

 

SWR Landesschau Aktuell vom 06.06.16

Aktion von Ein-Euro-Jobbern in VallendarKampf dem Riesenbärenklau

Es ist eine Arbeit, die nur im Schutzanzug und mit Atemmaske möglich ist. Dazu ist es auch anstrengend, die hochgiftige Pflanze mit ihren Wurzeln aus der Erde zu holen.

 

Der Kampf gegen den Riesenbärenklau geht nur im Schutzanzug.

Er heißt Riesenbärenklau oder auch Herkulesstaude. Am Besten ist es, wenn er gar nicht mehr wächst. Wer ihn berührt, kann schwere Brandblasen bekommen. Jeder sollte sich von den Stauden fern halten. Deswegen sind in diesen Tagen die Männer der Koblenzer Caritas Beschäftigungsgesellschaft "Carmen" im Feisternachtbach in der Verbandsgemeinde Vallendar unterwegs. Hier wuchern die Pflanzen, die bis zu drei Meter hoch werden können.

Schutzanzug, Atemmaske, Schutzbrille

(Archivbild)

In schwerer Schutzkleidung sind die Männer der "Carmen" unterwegs und graben mühselig nach den Wurzeln. Der Schutz ist notwendig, um keine Brandverletzungen davon zu tragen. Der Saft des Riesenbärenklaus verursacht Verbrennungen dritten Grades. Bekommt die Haut Saftspritzer und gleichzeitig oder kurz danach UV-Licht ab, dann bilden sich rötliche Verbrennungen und meist auch Brandblasen. Dazu genügt schon das Sonnenlicht an einem bewölkten Tag oder von manchen Halogenstrahlern. Die Verbrennungen treten erst nach zwei Tagen auf. Sind sie großflächig, können Narben zurück bleiben. Die betroffenen Hautstellen können lange empfindlich bleiben. Manchmal kommt es auch zu dunklen Pigmentstörungen, die über Jahre bestehen. Ausgewachsen wird die Pflanze bis zu drei Meter hoch. Sie trägt Dolden mit weißen Blüten. Selbst der Blütenstaub ist gefährlich.

So sehen die Blüten des Riesenbärenklaus aus.

Schon seit drei Jahre Kampf gegen Riesenbärenklau

Die Arbeiter verwenden zum Ausgraben eine sogenannte Wiedehopfhacke. Damit versuchen sie, so weit wie möglich die Pflanze mit ihren Wurzeln aus dem Boden zu bekommen. Drei Kilometer gehen die Männer entlang des Feisternachtbachs ab, immer auf der Suche nach dem Riesenbärenklau. Jetzt ist genau die richtige Zeit, ihn mitsamt der Wurzel auszugraben. Denn der Riesenbärenklau hat zurzeit gerade mal einem halben Meter Höhe. Schon seit drei Jahre kämpft Rainer Kern von der "Carmen" mit seinen Mitarbeitern gegen den Riesenbärenklau in diesem Gebiet. Ausrotten ist kaum möglich. Es scheint ein Kampfgegen Windmühlen. Der Samen verbreitet sich meterweit. Und so wächst der Riesenbärenklau jedes Jahr aufs Neue und gefährdet Wanderer oder spielende Kinder. Der Riesenbärenklau liebt steinige Böden, das macht es laut Rainer Kern auch besonders schwer, die giftige Pflanze loszuwerden. Sind die Pflanzen endlich ausgegraben, werden sie eingesammelt und dann verbrannt.

 

 

RheinZeitung
vom 25.05.16 / 25.06.16

Lange ohne Arbeit / Neue Arbeitsmarktpolitik gefordert

Auftakt Landesweite Kampagne "Stell mich an, nicht aus!" mit Aktionen auch auf dem Jesuitenplatz

 

Der Caritasverband Koblenz und seine Beschäftigungsgesellschaft CarMen gem. GmbH laden gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasverband Trier am Dienstag, 24. Mai zur zentralen Auftaktveranstaltung der Kampagne gegen Langzeitarbeitslosigkeit „Stell mich an, nicht AUS!“ rund um den Jesuitenplatz in Koblenz ein. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Aktion Arbeit im Bistum Trier. Die neue Kampagne des Deutschen Caritasverbandes und der Bundesarbeitsgemeinschaft „Integration durch Arbeit“ (BAG IDA) ist ein lokaler Höhepunkt im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Caritas im Bistum Trier“. „Mit dieser Kampagne weisen alle Beteiligten nachdrücklich auf die notwendige Veränderung der Politik für Langzeitarbeitslose hin“, sagt Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel. „Wir möchten an diesem Aktionstag auf die Situation der betroffenen Menschen und den Wert von Arbeit aufmerksam machen.“ Die offizielle Eröffnung des Aktionstages findet um 13.30 Uhr in der Citykirche am Jesuitenplatz statt, u. a. mit Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel und Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig. Zum Thema „Arbeitsmarktpolitik für Langzeitarbeitslose - Quo vadis, 11 Jahre nach Hartz IV?“ wird Prof. Dr. Stefan Sell einen Fachvortrag halten (eine Anmeldung ist aus Platzgründen erforderlich). „Zwischen 2010 und 2013 hat die Bundesregierung das Budget für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit von 6,3 auf 3,9 Milliarden Euro gekürzt“, stellt Anette Moesta, Vorsitzende des Caritasverbandes Koblenz, fest. „Heute wird nur noch jeder elfte Hartz IV-Empfänger mit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gefördert. Menschen mit brüchigen Berufsbiografien und sozialen Schwierigkeiten bleiben oft außen vor. Die physischen und psychischen Folgen für die Betroffenen sind verheerend.“ Ab 15 Uhr lockt auf dem Jesuitenplatz ein Bühnenprogramm mit Talkrunden und Live-Musik. Im Rahmen einer beeindruckenden und berührenden AUS-STELLUNG erzählen sechs Menschen stellvertretend für Millionen Langzeitarbeitslose ihre persönliche Geschichte - von der Zeit, als sie arbeitslos, ausgegrenzt und ausgestellt waren und von ihren Erfolgen und neuem Ansehen nach der Wiedereinstellung. Kleiderladen, Fahrradwerkstatt, Garten- und Landschaftsbau oder Gebäudereinigung: Die CarMen gem. GmbH präsentiert ihre Tätigkeitsfelder und zeigt viele positive Beispiele, wie Menschen die Chance auf einen Wiedereinstieg ins Arbeitsleben bekommen und erfolgreich genutzt haben.

 

Die Kampagnen-Website mit weiteren Informationen

Ein Bericht der SWR-Landesschau

 


Blick aktuell vom 26.05.16
Der schönste Dienstwagen in Koblenz

 

Müslüm Duran gehört zum schnellen Reinigungstrupp der Caritas für Menschen in Beschäftigung gem. GmbH (CarMen) und sorgt für ein schönes und sauberes Stadtbild. Viele Menschen kennen ihn, schließlich ist Müslüm Duran ein echter Hingucker, wenn er mit seinem kleinen roten Flitzer im Stadtgebiet unterwegs ist.

Im Auftrag der Stadt Koblenz (Kommunaler Servicebetrieb und Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungswesen) reinigt er den Bahnhofs- und Josef-Görres-Platz, das Moselufer, die Rheinanlagen sowie Grünflächen und Spielplätze in den Stadtteilen Karthause, Lay und Stolzenfels. Glasscherben, achtlos weggeworfene Zigarettenkippen oder leere Kaffeebecher: Alles landet in der mobilen Mülltonne, die am Heckträger seines Fahrzeugs befestigt ist. „Koblenz ist eine so schöne Stadt“, sagt der freundliche 50-Jährige. „Es ist ein tolles Gefühl, meinen Beitrag leisten zu können, dass Einheimische und Touristen diese Schönheit genießen können.“

1990 kam Müslüm Duran nach Deutschland. Seit 2004 ist der sympathische Kurde am Deutschen Eck zu Hause. Nach einer längeren Phase der Arbeitslosigkeit begann 2007 seine Zeit bei der CarMen gem. GmbH. Neun Monate arbeitete er in einem sogenannten Ein-Euro-Job, war mit dem Fahrrad unterwegs, um Spielplätze und Grünflächen von Müll und Unrat zu befreien. Mit seinem Fleiß, seiner Zuverlässigkeit und Gründlichkeit imponierte er nicht nur den Kollegen, sondern auch seinen Vorgesetzten bei der CarMen gem. GmbH, sodass er im Anschluss seinen Arbeitsvertrag unterschreiben konnte. „Das war ein toller Moment“, blickt der dreifache Vater lächelnd zurück. „Ich habe mich von Anfang an sehr wohl in der Firma gefühlt.“

Zum Stadtbild gehört er mittlerweile einfach dazu. Die Menschen grüßen freundlich, wenn er mit seinem Smart mit eingeschaltetem Blinklicht durch die Fußgängerzone oder Parkanlagen fährt. „Das Auto ist die beste und größte Visitenkarte für die Caritas“, schmunzelt Müslüm Duran. „Viele Passanten sprechen mich an, es werden auch Fotos gemacht.“

Kein Wunder, schließlich sorgt Müslüm Duran nicht nur für ein sauberes und attraktives Koblenz - er hat auch den schönsten Dienstwagen der Stadt. Weitere Informationen: CarMen gem. GmbH, Im Acker 23, 56072 Koblenz, Telefon (02 61) 91 16 00, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Nicht in der Zeitung aber auf der Homepage des Tierschutzvereins Koblenz:
15.05.15

 

RheinZeitung
vom 10.04.15

Im Kleiderladen können Bedürftige einkaufen

Einrichtung der Caritas ist in neue Räume umgezogen.

RheinZeitung
vom 09.01.15

Elektromobilität für Stromsparhelfer

Caritas-Vorzeigeprojekt bekommt Fahrzeug von Renault Schilling

 RZ 090115 klein

Diverse Regionalzeitungen
vom 12.08.14

Autoservice spendet Fußballtrikots

TIP TOP Autoservice aus Kirchberg spendet der Hobby-Fußballmannschaft der CarMen gem.GmbH neue Fußballtrikots.

 

Super Sonntag
vom 12.01.2014

Anerkennung für CarMen

Landespreis für Beschäftigungsgesellschaft des Caritasverbandes Koblenz

 

Rhein Zeitung

Koblenzer Kleiderladen ist auf Spenden angewiesen

 

Rhein Zeitung
vom 11.09.2013

Caritas für Menschen in Beschäftigung "Carmen" in Koblenz feiert "Geburtstag"


Koblenz. Caritas für Menschen in Beschäftigung - kurz Carmen genannt - gibt vielen Betroffenen eine neue Chance. Und das bereits seit zehn Jahren.

Carmen ist in den unterschiedlichsten Bereichen aktiv: Auch das Reparieren alter Fahrräder, das Aufarbeiten gebrauchter Kleidung für die Kleiderkammer und das Roden von Grundstücken gehören zum Repertoire der gemeinnützigen Gesellschaft.
Schicksalsschläge, ein schwieriges soziales Umfeld, längere Krankheiten oder einfach die Kündigung im fortgeschrittenen Berufsleben: Es gibt viele Wege in die Langzeitarbeitslosigkeit. Ohne fremde Hilfe ist oft kein Wiedereinstieg möglich. Caritas für Menschen in Beschäftigung - kurz Carmen genannt - gibt vielen Betroffenen eine neue Chance. Und das bereits seit zehn Jahren. Jetzt wurde das "kleine Jubiläum" in der Zentrale der Tochter des Caritasverbandes Koblenz am Firmensitz "Im Acker" gefeiert.

Während Geschäftsführer Hermann Trapp optimistische Töne anschlug und Mitarbeiter ehrte, die seit genau einem Jahrzehnt mit dabei sind, zog Martina Best-Liesenfeld eine kritische Bilanz. Die Festrede der Direktorin des Koblenzer Caritasverbandes war ein Plädoyer für öffentlich geförderte Beschäftigungsgesellschaften und eine andere Bestandsaufnahme des gern gelobten deutschen "Jobwunders". Die Direktorin betonte, dass es für Langzeitarbeitslose immer schwerer werde, zurück ins reguläre Berufsleben zu kommen - und das, obwohl der Arbeitsmarkt relativ entspannt ist. Das heißt im Umkehrschluss: Integration und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind vor allem Sache der gemeinnützigen Trägergesellschaften, die sich trotz gestiegener Herausforderungen mit sinkenden Etats abfinden müssen. Martina Best-Liesenfeld betonte, dass die Zuschüsse für die Träger in den vergangenen Jahren um 40 Prozent zurückgegangen sind.

Trotz der finanziellen Zwänge bewerten die insgesamt 72 festen Mitarbeiter, die übrigens sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind, ihren Arbeitgeber gut. Eine interne Befragung ergab einen Notendurchschnitt von 1,85.

Carmen bietet die unterschiedlichsten Dienstleistungen an. Der Service reicht vom Hausmeisterdienst über Garten- und Landschaftsbau und Gebäudereinigung bis hin zum Catering. Darüber hinaus sind Mitarbeiter auch als Energieberater für sozial schwache Familien unterwegs. Und schließlich betreut die Gesellschaft auch das Schülerbistro im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium und den Kleiderladen in der Hohenzollernstraße. Erfahrene Fachanleiter wachen darüber, dass alles professionell erledigt wird. Und: Ein pädagogischer Dienst betreut die fest angestellten Mitarbeiter.

Pünktlich zum "Geburtstag" präsentierte die Gesellschaft, die auch von zahlreichen freien Mitarbeitern unterstützt wird, eine beeindruckende Zahl. Seit der Eröffnung 2003 haben insgesamt 5000 Frauen und Männer die Wiedereinstiegsangebote von Carmen genutzt. Der aktuellen Belegschaft rief David Langner zu: "Sie leisten gute, konkurrenzfähige Arbeit!" Der Sozialstaatssekretär wies darauf hin, dass sich Unternehmen wie Carmen sehr wohl am Markt behaupten können und einen wichtigen volkswirtschaftlichen Beitrag leisten. David Lagner hatte aber auch ein Geschenk dabei - einen Umschlag mit der Zusage, dass das Land fünf zusätzliche Stellen fördert.

Quelle: RZ-Online